Engagiert für ein l(i)ebenswertes Großziethen
Als gemeinnützige und parteipolitisch neutrale Organisation im Dienste des Umwelt- und Naturschutzes setzen wir uns dafür ein, dass der Schönefelder Ortsteil Großziethen seine ländliche Prägung und seinen Dorfcharakter bewahrt. Und dass die Felder in und um Großziethen in ihrer heutigen Größe und Beschaffenheit erhalten bleiben.
Die Natur in und um Großziethen zu bewahren, ist jedoch hier, inmitten einer der wachstumsstärksten Regionen Deutschlands, kein Selbstläufer - im Gegenteil. Die Gemeinde Schönefeld will den Wohnungsbau in Großziethen weiter forcieren. Größere Areale der heutigen Felder sollen zu Bau- bzw. Bauerwartungsland umgewidmet werden.
Darf's etwas mehr Beton sein? Nein, bitte nicht!
Aber spiegeln die Planungen der Gemeinde Schönefeld denn auch die prognostizierten Wohnraum-Bedarfe für Großziethen wider?
Oder sind nicht doch eher die Städteplaner der Gemeinde die Impulsgeber? Schließlich locken neue Siedlungsflächen neue Bewohner*innen, Betriebe und Investoren an. Und die wiederum bescheren der Gemeinde höhere Steuereinnahmen (Grundsteuer, Gewerbesteuer).
Fakt ist: Durch Wohnbebauung gingen Versickerungsflächen, Frischluftschneisen und natürliche Rückzugs- und Erholungsgebiete für Mensch und Tier unwiederbringlich verloren - im Falle der Großziethener Felder offenbar unnötigerweise.
Das wäre aus unserer Sicht nicht zu verantworten. Um den örtlichen Wohnungsmangel wirksam zu bekämpfen, müssen nicht gleich neue Stadtviertel hochgezogen werden. Positive Effekte ließen schon durch Schließung vorhandener Baulücken (Nachverdichtung) erzielen - und das flächen-, umwelt- und naturschonend.
Von der Gemeinde Schönefeld fordern wir daher, von einer Wohnbebauung der heutigen Großziethener Felder abzusehen.
Keine Straße quer durchs Feld!
Die Gemeinde Schönefeld beabsichtigt weiterhin den Bau einer "Entlastungsstraße". Die im Beschluss zur Aufstellung des Bebauungsplans dokumentierte Trasse würde das Feld westlich der Karl-Marx-Straße in Nord-Süd-Richtung durchqueren. Für die entsprechenden Flurstücke hat die Gemeinde Schönefeld sich bereits die Vorkaufsrechte gesichert.
Über die Anbindung der Trasse an den Berliner Straßenverkehr gibt es noch kein mit den zuständigen Berliner Stellen abgestimmtes Konzept.
Aber selbst wenn es hierzu eine Einigung gäbe, wäre die Sinnhaftigkeit dieses Vorhabens schon wegen der negativen Auswirkungen auf Natur und Umwelt kritisch zu hinterfragen: Würde die neue Straßenführung den Verkehr auf der Karl-Marx-Straße tatsächlich spürbar reduzieren? Es ist empirisch belegt, dass der Bau neuer Straßen oft zu mehr statt zu weniger Verkehr führt (induzierte Nachfrage).
Sicher ist: Natur und Umwelt würden durch die Straße zurückgedrängt werden. Für immer. Tiere verlören ihre Rückzugsgebiete. Viele Menschen würden ein großes Stück Lebensqualität einbüßen. Ein zu hoher Preis für ein Vorhaben mit fraglichem Nutzen.
Von der Gemeinde Schönefeld fordern wir daher, die Pläne für den Bau der Entlastungsstraße zu aufzugeben.
Was Feld ist,
soll Feld bleiben
Für unsere Mission gehen wir mit der Kommunalpolitik und der Gemeindeverwaltung in den Diskurs. Auch eine Petition haben wir bereits auf den Weg gebracht.
Sie wollen einen Beitrag für den Erhalt der hiesigen Flora und Fauna leisten? Sie sind gern in der Natur rund um Großziethen unterwegs – sei es bei Spaziergängen, beim Sport oder auch beim Ausspannen und Innehalten auf den idyllischen Feldwegen? Und Sie wollen dies auch in Zukunft weiter tun?
Machen Sie mit!
Gegen eine einmalige Aufnahmegebühr von 10,00 Euro und einem Beitrag von jährlich 18,00 Euro können Sie Mitglied bei Natürlich Großziethen werden.
Sie können uns auch durch eine Geldspende unterstützen. Überweisen Sie Ihren Spendenbetrag bitte auf das Konto der Bürgerinitiative Natürlich Großziethen bei der Deutschen Skatbank
IBAN: DE04 8306 5408 0004 2819 42
BIC: GENO DEF1 SLR
Wir sind vom Finanzamt als gemeinnützige Organisation anerkannt. Die Vorstände üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus. Aufnahmegebühren, Mitgliedsbeiträge und Spenden können steuermindernd geltend gemacht werden.

Das Feld ist kein Müllplatz!
Zu unserem großen Bedauern und Verdruss missbrauchen einige Mitmenschen das Feld, um dort ihre Abfälle illegal abzulagern. So werden alte Möbel, Bauschutt, Chemikalien, Elektroschrott - ja sogar Autowracks rücksichtslos beseitigt. Solche Missetaten können große Schäden für die Natur und Umwelt nach sich ziehen; sie sind zudem illegal.
Die Gemeinde Schönefeld hat auf ihrem Internetauftritt eine Seite für die Meldung von Müllablagerungen geschaltet. Der kommunale Ordnungsdienst koordiniert die Beseitigung und fachgerechte Entsorgung der Müllfunde und bemüht sich zudem um die Ermittlung der Täter.
Bitte nutzen Sie den Müllmelder der Gemeinde Schönefeld, sobald Sie einen illegalen Müllplatz entdecken.

Fanshop
Gern geben wir für Sie mit unserem Logo bedruckte Fanartikel wie z.B. T-Shirts, Poloshirts, Basecaps oder Tassen in Auftrag.
Verfügbare Artikel und aktuelle Preise auf Anfrage.
Bei Interesse sprechen Sie uns gern an.
Aktuelles
Die Bürgerinitiative Natürlich Großziethen beteiligt sich am diesjährigen Kehrtag der Gemeinde Schönefeld und ruft zum gemeinsamen Frühjahrsputz auf.
In der vergangenen Jahren fand der Kehrtag regelmäßig an einem Samstag im April zwischen 10:00 und 13:00 Uhr statt. Diese Tradition soll auch im Jahr 2026 fortgeführt werden. Der diesjährige Termin wird in Kürze bekanntgegeben.
In Abstimmung mit dem Großziethener Ortsvorsteher, Herrn Rainer Sperling, werden die für die Bürgerinitiative Natürlich Großziethen aktiven Mitkehrer*innen vornehmlich die hiesigen Feldwege von Unrat befreien - dies in einem Areal westlich der Verbindung Großziethen - Kleinziethen (Karl-Marx-Straße bzw. Landstraße 75) bis zum Berliner Mauerweg (Grenze zu Berlin-Lichtenrade).
Handschuhe, Zangen und Müllsäcke werden von der Gemeinde Schönefeld zur Verfügung gestellt. Sie organisiert auch die Abholung und Entsorgung der am Kehrtag gefüllten Müllsäcke.
Sie möchten mitmachen? Sprechen Sie uns gern an. So können wir unsere Aktivitäten bereits im Vorfeld koordinieren.

Bildquelle: Gemeinde Schönefeld







